August 2017, Kye ist zu Frank und Angela nach Schwalmstadt gezogen.
Hier hat sie ein schönes Zuhause gefunden und ist jetzt “the one and only”.

 

 

 

 

 

Concho bei der Arbeit an Rauhwollern aus Rinteln im Herbst 2013.

 

 

 

Mai 2013, Concho lebt jetzt bei Karin, Christoph und Luise.
Er wird dort eine Herde von 35 Mutterschafen und deren Nachzuchten beaufsichtigen.

 

 

 

 >>> Info über einen Defekt, der als Degenerative Myelopathie (DM) bekannt ist <<<

 

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Axone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand als Zeichen einer Störung des oberen Motoneurons. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegung der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus und manifestiert sich als schlaffe Parese und Paralyse. Die Degenerative Myelopathie wurde zuerst als eine Rückmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben. Neben dem Deutschen Schäferhund sind aber viele weitere Rassen von der degenerativen Myelopathie betroffen.

Erbgang

Autosomal-rezessiv mit altersabhängiger unvollständiger Penetranz.
Für jedes Merkmal liegen im Genom zwei Kopien vor. Je eine Kopie erhält das Tier von seinem Vater und eine von seiner Mutter. Wird ein Merkmal autosomal-rezessiv vererbt bedeutet dies, dass ein Tier nur erkrankt, wenn es je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es müssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte Gen tragen, selbst aber nicht unbedingt erkrankt sein.

Der bis jetzt einzige bekannte Risikofaktor (wohlgemerkt bis jetzt für andere Rassen als den Australian Shepherd) für die Erkrankung an DM, Genstatus SOD1 DM/DM, könnte mit sorgfältiger Verpaarung vermieden werden. Wir empfehlen, sich hierüber dringend zu informieren. Richtig ist das die doppelte Mutation auf dem SOD1 Gen für die betroffenen Hunde wahrscheinlich ein erhöhtes Risiko beinhaltet, in fortgeschrittenem Alter zu erkranken.statistische Aussagen gibt es dazu nur für einige Rassen. Der Aussie gehört nicht dazu. Das komplizierende an der Genmutation ist die sogenannte Penetranz des Gens. Das bedeutet zu welchem Zeitpunkt die Genmutation wirklich anfängt Schäden zu verursachen.Diese Penetranz kann abhängig sein von verschiedenen, bis jetzt nicht erforschten Faktoren. Unter Anderem natürlich auch von rassespezifischen Faktoren, daher Ausbruch mit 6-8 beim DSH , kein Ausbruch oder Ausbruch mit frühestens 14 beim Cardigan Corgi. Wie das beim Aussie abläuft (ablaufen wird) ist vollständig unklar.
Bei den meisten Rassen wird es wahrscheinlich auch nie genügend wissenschaftlich gesicherte Daten geben, um statistische Aussagen zu treffen. Was größenteils am Alter der erkrankten Hunde liegt. Selbst wenn nicht klar ist, ob ein homozygoter Hund jemals erkrankt, ein erhöhtes Risiko besteht auf jeden Fall.

 

 

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